Et in Arcadia ego

Erwin Panofsky

Et in Arcadia ego

Poussin und die Tradition des Elegischen
32 S. / fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-932109-76-8
2013
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Der bedeutende Kunsthistoriker Erwin Panofsky emigrierte 1933 in die USA. Sein Arkadien-Essay erschien 1936 in der Oxforder Festschrift für den gleichfalls exilierten Philosophen Ernst Cassirer.
Panofsky hatte entdeckt, daß sich das Arkadienthema im Laufe seiner Überlieferung grundlegend geändert hat. Es unterlag einem grammatikalischen Mißverständnis. Korrekt gelesen bedeutet die lateinische Wendung «Et in Arcadia ego» nicht "Auch ich bin in Arkadien geboren oder lebte dort", sondern «Selbst in Arkadien gibt es mich» - nämlich den Tod. In seiner klaren Sprache beschreibt Panofsky die Entwicklung und den Wandel des klassischen Arkadienmotivs.

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